Akupunktur & Neuraltherapie

Akupunktur kann bei einem sehr breiten Spektrum von Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden.

Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), einer jahrtausendealten Erfahrungsheilkunde, die von einem anderen Konzept von Gesundheit und Krankheit ausgeht als die westliche Schulmedizin. Für die TCM entsteht Krankheit durch einen gestörten Energiefluss im Körper, der zu einem Mangel oder zu einem Überschuss von Energie in bestimmten Bereichen führt.

Die Akupunktur reguliert den gestörten Energiefluss in den so genannten Meridianen, das sind definierte Energiebahnen im Körper, die bestimmten Funktionen zugeordnet sind, indem an bestimmten ausgewählten Punkten ein Reiz gesetzt wird. Dieser Reiz kann in Drücken mit dem Finger gegeben werden, man spricht dann von Akupressur, oder es wird eine dünne sterile Nadel gesetzt. Eine weitere Möglichkeit ist die Anwendung eines Soft-Lasers, die völlig schmerzfrei ist und sich deshalb besonders für die Anwendung bei Kindern oder Menschen mit Angst vor Nadeln eignet.

Was biete ich an?
  • Körperakupunktur mit Nadeln, bei entsprechender Indikation auch Moxa (zusätzliche Wärmeanwendung über die Nadel)
  • Laserakupunktur (in der Praxis in Albrechtsberg)
  • Ohrakupunktur – hier werden kleine Dauernadeln gesetzt, die bis zu 14 Tagen belassen werden können, was besonders nachhaltig wirksam ist
Wen behandle ich mit Akupunktur?

Grundsätzlich Menschen die für diese Art der Behandlung offen sind. Akupunktur kann bei einem sehr breiten Spektrum von Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden, besonders bei Schmerzen unterschiedlichster Art und Entstehung (man kann sogar Operationen unter Akupunktur-Anästhesie durchführen!) und bei funktionellen Störungen in verschieden Organsystemen. Da Akupunktur auch seelisch ausgleichend wirkt, kann sie auch bei Ängsten und Schlafstörungen eingesetzt werden oder aus energetischen Tiefs heraus helfen.

Indikationen:
  • Kopfschmerzen verschiedenster Genese, Migräne
  • Nebenhöhlenentzündung, Tinnitus , Entzündungen des Ohrs und der Nase
  • Trigeminusneuralgie
  • Wirbelsäulenbeschwerden und andere schmerzhafte Probleme des Haltungs- und Stützapparats
  • Funktionelle Beschwerden des Magen-Darmtrakt, des Herzens und des Kreislaufsytems, sowie des Harntrakts und der Geschlechtsorgane
  • Neuropathische und neuralgische Beschwerden
  • Ängste
  • Schlafstörungen
  • Energiemangel
  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsregulation
Neuraltherapie

Wirkungsprinzip dieser Behandlungsform ist das Setzen eines heilungsfördernden Reizes.

Neuraltherapie ist ein westliches Pendant zur Akupunktur. Es handelt sich um ein regulationsmedizinisches Verfahren, bei dem Lokalanästhetikum (Mittel zur örtlichen Betäubung in die Haut („Quaddeln“), aber auch in tiefer gelegene Strukturen wie Muskulatur, Beinhaut, Gelenke und an Nervenwurzeln oder Nervengeflechte gespritzt wird. Auch Störfelder (Narben, chronische Entzündungen) werden infiltriert. Das Wirkungsprinzip dieser Behandlungsform ist nicht die kurzfristige örtliche Betäubung, sondern das Setzen eines heilungsfördernden Reizes.

Indikationen:
  • Schmerzen der unterschiedlichsten Art
  • Schwindel, Durchblutungsstörungen
  • Störfelddiagnostik und Sanierung – damit können zahlreiche Störungen gebessert oder geheilt werden